Das Wasserstoffnetzwerk H2.N.O.N

Der Startschuss für die Gründung des Wasserstoffnetzwerks Nordostniedersachsen fiel beim 1. Wasserstofftag der IHK-Stade für den Elbe-Weser-Raum im August 2018. Die Umsetzung leitete zunächst das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) im Auftrag der ARTIE – Regionales Netzwerk für Technologie, Innovation und Entwicklung im Rahmen des Fördervorhabens „Projektkoordination Wasserstoffwirtschaft“. Seit September 2020 koordinieren das vom Land geförderte GRW-Regionalmanagement Dieter Meyer Consulting GmbH und das TZEW das Regionalmanagement. Die bereits über 100 Mitglieder im Wasserstoffnetzwerk Nordostniedersachsen profitieren durch Kompetenzbündelung, Wissenstransfer, Entwicklungskoopertionen, Zugang zu Fördermitteln und gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kompetenzen von H2.N.O.N umfassen die gesamte Wertschöpfungskette

Wasserstoff wird mittels Elektrolyse hergestellt. Der benötigte Strom kann in Nordostniedersachsen beispielsweise aus Windkraft oder Biomassenutzung stammen. In heute häufig für die Erdgasspeicherung genutzen Salzkavernen, kann auch Wasserstoff gelagert werden. Die Netzwerkpartner arbeiten zusammen an einer smarten und dezentralen Wasserstoffinfrastruktur durch Tank- und Liefermöglichkeiten mit dem Ziel ein regionales Konzept zur Wasserstoffnutzung im Lastverkehr umzusetzen und lokale Wasserestoffzentren, sogenannte H2-Regio Hubs, aufzubauen.